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Die passende Trainingskleidung finden

PROIRON HantelbänkeDie erste Regel bei der Wahl von Trainingskleidung sollte immer sein: Bequem muss es sein. Ganz gleich ob auf der Hantelbank oder am Schachbrett. Tragen Sie immer die Kleidung, die Ihre Bewegungen unterstützt und nicht behindert. In den 80er-Jahren hätte eine solche Empfehlung zwar zu geschmacklichen Verirrungen á la sackartigen Pumphosen mit Papagei-grellen Farbkombinationen geführt, aber diese Zeiten liegen glücklicherweise hinter uns! Wenngleich natürlich auch heute ein jeder so frei sein möge, solche Mode-Sünden zu wiederholen.

Die Auswahl könnte nicht besser sein

Die passende Trainingskleidung findenDie Sportmode hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt. Die Fitnessindustrie boomt. Kein noch so konservatives Kaufhaus verzichtet heute in der Sport-Abteilung auf die Kategorie „Fitness“. Doch welche Kleidung macht wirklich Sinn? Trage ich kurz, trage ich lang? Welche Materialien sind ratsam? Wie unterscheidet man Schnick-Schnack von sinnvollem Trainings-Accessoires? Wir wollen versuchen, durch diesen Irrgarten der Möglichkeiten zu führen.

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Im Schweiße Ihres Angesichts

Für ein Hantelbank-Training in den eigenen vier Wänden gelten ähnliche Regeln wie im Fitnessstudio.  Wenngleich das abgeschiedene Training auf der eigenen Hantelbank sogar erlauben würde nackt zu trainieren, sollten auch hier gewisse Anforderungen erfüllt sein. Der Hinweis „Kein Schweiß auf die Geräte“ sollte auch Zuhause Gesetz sein. Denn hierbei geht es nicht nur um Hygiene, sondern auch um den sorgsamen Umgang mit ihren Trainingsgeräten. Kunstlederbezüge auf der Hantelbank, können durch übermäßigen Kontakt mit salzigem Schweiß Schaden nehmen. Auf die Dauer werden die Bezüge ohnehin porös, jedoch muss man diesen Abnutzungsprozess nicht bewusst beschleunigen. Zuallererst sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, beim Training stets ein Handtuch mitzuführen.

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Ein Handtuch ist saugfähig und hält den gröbsten Schweiß vom Gerät fern. Zusätzlich hilft hier, atmungsaktive Kleidung zu tragen. Die meisten Sportbekleidungshersteller haben solche synthetischen Stoffe im Angebot. Diese machen oftmals Sinn, weil sie zum einen den Schweiß gar nicht erst entstehen lassen, zum anderen, weil bereits vorhandener Schweiß schneller trocknet. Bei starken Schwitzern hilft oft auch keine atmungsaktive Kleidung. Diejenigen, die mit vielen Schweißdrüsen gesegnet sind, sollten also darauf achten, Ihren Trainingsbereich stets sauber und halbwegs trocken zu hinterlassen. Mitunter sind mehrere Schweiß-Handtücher zu empfehlen. Sportler mit stark empfindlichem Hautbild sind zudem oft besser beraten, wenn sie in Baumwollkleidung trainieren. Allerdings weiß jeder, der mit komplizierten Hautkrankheiten oder Allergien geschlagen ist, selbst am besten, welches Material für ihn in Frage kommt.

Tipp: Für Allergiker existiert eine Auswahl an anti-allergenen Fasern. Achten Sie auf mögliche Kennzeichnungen oder informieren Sie sich im Fachhandel.

Respektvoller Umgang erwünscht

Trainieren Sie in einem Fitnessstudio, sollten Sie stets das soziale Miteinander im Blick haben. Auch in Kleidungsfragen kann man Grenzen überschreiten. In manchen Studios gibt es sogar ein Verbot von Muskel-Shirts. Auch wenn kein Verbot existiert, sollten Sie beachten, dass nicht jeden interessiert, wie sensationell Ihre Muskeln in den letzten drei Tagen gewachsen sind. Gehen Sie respektvoll mit Ihrem Gegenüber um und zeigen Sie Ihre Muskeln dort, wo es alle tun. Gehen Sie ins Freibad oder an den See. Fahren Sie ans Meer. Dort gibt es oftmals sogar Bereiche, in denen Sie sich von jeglichem Kleidungsballast freimachen dürfen. Auch Zuhause kann es Ihnen schnuppe sein, wie sehr Sie Ihren Körper ver- oder enthüllen. In der Öffentlichkeit sollte allerdings klar sein, dass jeder Mensch unterschiedliche Schamgrenzen hat.

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Das Training im Eigenheim entbindet oftmals von einer umständlichen Kleiderwahl. Dies gilt allerdings nur für diejenigen, die ihren Fitnessraum nicht mit Spiegeln tapeziert haben, um sich ständig ihrer Schönheit zu vergewissern. Natürlich existiert beim Training in einem Studio auch ein gewisser Gruppendruck hinsichtlich der Trainingskleidung. So sollten Sie nicht Alltags- oder Arbeitskleidung tragen. Auch einen gewissen hygienischen Anspruch sollte man bei der Auswahl seiner Kleidung haben. Ansonsten sollte man sich des Öfteren in Erinnerung rufen, dass der Trainingsbereich kein Laufsteg in Paris ist. Man muss nicht extra teure oder raffinierte Fummel zur Schau tragen.

Hinweis! Wie eingangs schon erwähnt, sollte ein gewichtiger Faktor stets die Bequemlichkeit sein. Trainieren Sie auf der Hantelbank mit einer Langhantel beispielsweise Bankdrücken oder Schulterpresse, sollte eine Bewegungsfreiheit im Schulter- und Armbereich gegeben sein. Weite, kurze oder gar keine Ärmel, erleichtern den Bewegungsablauf bei diesen Übungen.

Den Frostbeulen unter Ihnen, sei die Benutzung einer Trainingsjacke ans Herz gelegt. Jacken mit einem Reißverschluss sind an dieser Stelle praktischer, da ein einfaches An- und Ausziehen gewährleistet ist. Praktisch vor allem dann, wenn Sie ein Training unterschiedlicher Muskel-Gruppen angehen, bei dem stets ein anderer Bereich Bewegungsfreiheit braucht.

Ganz ähnliche Kriterien gelten für Beinkleider. Bei einem ausgiebigen Training der Beinmuskulatur ist es mitunter angenehmer, wenn kein überflüssiger Stoff die Bewegung einschränkt. Gerade hier kann es auch zu starker Reibung der Haut führen. Bei gleichzeitiger Schweißproduktion, kann das schnell zu Reizungen führen. Vor allem Gelenke sind diesbezüglich empfindlich.

Tipp: Gerade Hautreizungen lassen sich durch die Benutzung neuerer, synthetischer Materialien auf ein Minimum reduzieren. Die Fasern solcher Textilien sind speziell darauf ausgelegt, möglichst wenig Reibung zu produzieren. Bei Problemen mit solchen Hautreizungen, sollte man auf grobe Baumwolle eher verzichten.

Die Vor- und Nachteile von Baumwoll- und Synthetikstoffen auf einen Blick:

Baumwolle Synthetik
  • besser verträglich für empfindliche Haut
  • speichert mehr Schweiß in den Fasern
  • günstiger in der Anschaffung
  • trocknet bedeutend langsamer
  • erzeugt mehr Reibung beim Tragen und sorgt für Hautreizungen
  • atmungsaktiv
  • leichter auf der Haut
  • Schweiß trocknet schneller
  • weniger Reibung auf der Haut
  • verträgt sich nicht mit jedem Hauttyp
  • Hersteller verlangen zum Teil unverschämte Preise für immer neuere Wunder-Materialien

Die Basis nicht vernachlässigen

Beim Schuhwerk sollten Sie stets beachten, dass es die Basis all Ihrer Übungen darstellt. Achten Sie daher vor allem beim Hanteltraining auf festes Schuhwerk. Rutschfeste Sohlen sollten Pflicht sein. Die mögliche Belastung der Gelenke durch hohe Gewichte, sollte unbedingt durch eine weichere Sportsohle abgefedert werden. Einlagen sind in manchen Situationen ein probates Mittel, hohen Druck besser auf den gesamten Fuß zu verteilen. Beachten Sie bei öffentlichem Training im Studio gewisse Hygiene-Standards. Benutzen Sie Schuhe, die Sie ausschließlich drinnen tragen. Auch wenn Sneaker beides können: Straßenschuhe gehören nicht in den Trainingsbereich!

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Am Endes entscheiden Sie ganz allein

Letztlich sollten Sie bei der Wahl ihrer Trainingskleidung Ihrem eigenen Gefühl vertrauen. Sie kennen am besten die Eigenarten Ihres Körpers und seine Bedürfnisse. Der ein oder andere Hinweis möge Ihnen bei der Auswahl behilflich sein. Am Ende aber entscheidet Ihr ganz persönlicher Geschmack.

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